Mittwoch, 23. Juli 2014

Origami Glückskekse

In den Semsterferien hat man ja relativ viel Zeit, und als ich dann über den Blog Ludorn gestolpert bin, habe ich diese schöne Idee gefunden. Dabei musste ich direkt an Silvester denken, aber da die Zeit davor mit Weihnachten und allem was dazu gehört immer sehr stressig ist, habe ich mich einfach jetzt schon Mal hingesetzt und etwas gebastelt. Glückskekse...ich dachte das ist was nettes für den Einstieg in das neue Jahr!!!

Zuerst habe ich schöne Sprüche herausgesucht, diese farblich schön hinterlegt und dann ausgeschnitten und zusammengerollt.

Nun habe ich euch dann noch eine Anleitung gemacht für die Glückskekse. Für jeden Glückskeks müsst ihr 3 Blätter falten. Wie das erfahrt ihr in den folgenden Bildern.


Und da ich dann unbedingt jeden Spruch verpacken wollte, habe ich am Ende dann 16 Glückskekse gebastelt, die nun erst einmal verstaut werden, bis ich sie dann Silvester verteilen werde.

Dienstag, 1. Juli 2014

Juni Rückblick + Avocado pflanzen

Die Zeit rast. Es ist schon Juli und ich habe ewig nichts mehr von mir hören lassen. Es ist ganz schön viel los in letzter Zeit. Hier im Ruhrgebiet, ihr habt es vielleicht mitbekommen war ein großer Sturm und es ist quasi jeder zweite Baum beschädigt. Straßen waren unbefahrbar, überall lagen Bäume, es sah ein wenig aus wie im Krieg. Schrecklich. Und selbst jetzt, wo alles schon ein paar Wochen her ist liegen überall noch Bäume und Friedhöfe, Parks und Wälder sind gesperrt. Leider hat es auch meinen Lieblingsbaum erwischt, die Rotbuche war so schön, aber plötzlich hörte man ein dumpfes Geräusch, dass wir irgendwie nicht richtig zuordnen konnten. Und dann, als das schlimmste vorüber war und wir raus gegangen sind haben wir das volle Ausmaß gesehen. Die Rotbuche war weg, und auf der Straße waren mitten in der Nacht nicht nur sehr viele Menschen, sondern auch viele Bäume und Äste, die auf der Straße eigentlich nichts verloren haben. Die Hälfte alles Bäume in der ganzen Stadt sind beschädigt. Hoffentlich werden wieder neue Bäume gepflanzt, hier sieht es richtig kahl aus.
Des Weiteren stecke ich zur Zeit in der Klausurphase und hänge quasi nur noch vor meinen Zusammenfassungen und Büchern und gehe nur noch selten aus dem Haus. Da Lernen allerdings wirklich hungrig macht, reichen die üblichen Mahlzeiten nicht aus, und so wird dann zwischendurch schonmal ein wenig was genascht. Und dann habe ich mir zum ersten Mal die FLOW bestellt und bin total begeistert. Das Layout, die Texte, die Papiergeschenke. Ich hab die Zeitschrift richtig gerne, ist halt Mal was anderes. Die werde ich mir sicherlich nochmal gönnen.
So und jetzt komme ich zu einer Sache, die ich euch eigentlich schon ganz lange vorstellen wollte, aber irgendwie habe ich es nie so wirklich geschafft. Warum weiß ich auch nicht, aber jetzt habe ich (einen Tag vor der nächsten Klausur, ich weiß auch nicht warum gerade jetzt) endlich die Zeit gefunden euch über mein letztes "Pflanzprojekt" zu berichten. Und zwar beginnt die ganze Geschichte am ersten Weihnachtstag. Wir wollten Mal etwas ausgefallenes, neues machen und haben uns essenstechnisch dann für einen Tapasabend entschieden (super lecker, aber wir haben die viele Arbeit dahinter unterschätzt, 8 Stunden Küche mit 3 Leuten). Zu einem guten Tapasabend gehören dann auch mehrere Dips und Aufstriche und so haben wir uns für eine Guacamole entschieden. Als diese dann ferig war, und der Kern schon längst im Müll erzählte meine Mama mir, dass man den Kern keimen lassen kann. Ich war von dieser Idee total begeistert, denn selbst etwas pflanzen, also keine fertige Pflanze irgendwo kaufen ist immer ein tolles Gefühl. Nun, der Kern war leider schon im Müll, aber ich habe mich dazu entschieden ihn zu suchen und Gott sei Dank, war er noch nicht in den Tiefen des Mülleimers verschwunden und ich hatte ihn schnell gefunden. Dann habe ich ihn schnell abgewaschen und 3 Zahnstocher mittig in den Avocadokern gestochen, sodass der Kern so auf ein mit Wasser befülltem Glas liegt, dass nur der "Po" des Kerns immer im Wasser ist. So und spätestens jetzt ist eure Geduld gefragt. Es dauert nicht Tage, auch nicht Wochen, nein, es hat sage und schreibe 3 Monate gedauert, bis ich den Kern endlich einpflanzen konnte. Wann es soweit ist erkennt ihr daran, dass der Kern irgendwann langsam beginnt sich zu spalten und sich dann später eine Wurzel bildet. Dann könnt ihr den Kern einpflanzen, sodass dann ca. die Hälfte des Kerns noch as der Erde schaut.
Nach 6 Monaten sieht meine Pflanze nun so aus. Allerdings habe ich vor einer Woche ca. die Spitze abgeschnitten, damit die Pflanze nicht nur ewig in die Höhe wächst, sondern auch Seitentriebe ausbildet. Diese bilden sich meist an den Stellen zwischen "Stamm" und Blatt. Sobald sich bei meiner Pflanze etwas verändert hat, werde ich euch zeigen, was meine Avocado so macht.