Dienstag, 15. April 2014

Kabelsalat? - Nein, danke!


Diese berühmte Kiste oder Schublade mit Kabelsalat gibt es doch irgendwie in jedem Haushalt, oder nicht? Man kauft sich ein neues Handy, eine Kamera, eine externe Festplatte,...und überall sind wieder neue Kabel und Ladegeräte dabei, und das obwohl die Alten noch einwandfrei funktionieren. Und so kommt es dann über die Jahre, dass ein Berg voller Kabel entsteht, der verknotet und unübersichtlich ist. Und dann kommt es irgendwann, dass man genau DIESES Kabel braucht und es stundenlang suchen und entwirren muss.Vor diesem Problem stand ich letztens auch wieder und habe mich auf die Suche nach einer Lösung gemacht!

Nach ein wenig googeln bin ich dann auf die perfekte Lösung gestoßen. Wieso nicht einfach Toilettenpapierrollen verwenden?! Gesagt, getan. Also musste ich zuerst ein paar Wochen warten bis genug Küchenpapier- und Toilettenpapierrollen zusammen waren. Und dann konnte es auch schon losgehen. Ich habe mir meinen alten Wassermalfarbkasten ausgekramt und die Rollen schön bunt bemalt. Dann habe ich alles trocknen lassen. Im Internet habe ich nur Ideen gefunden, wo die Rollen hochkant in einen Schuhkarton gestellt wurden. Da ich alle Kabel allerdings in einer Schublade mit einer geringen Höhe aufbewahre habe ich mich dann entschieden die Rollen hineinzulegen, und um das Suchen zu verkürzen mit Edding kurz draufzuschreiben um was für ein Kabel es sich handelt. Dann habe ich die Rollen noch kurz lackiert (matt), und fertig war das Kabel-Ordnungssystem. Und dann auch noch ganz kostenlos.

Update (3. März 2016): Auf Bonprix findet gerade eine Blogparade zum Thema "Life Hacks" statt. Dort könnt ihr mit Sicherheit noch mehr interessante Posts zu dem Thema finden.

Mittwoch, 9. April 2014

Baumwolltasche selbst bedrucken

Wenn man durch die Stadt schlendert und sich Mal umguckt dann ist es manchmal wirklich schockierend, wenn man darauf achtet wie viele Leute tausende von Plastiktüten mit sich rumtragen, in denen sich wahrscheinlich nie mehr als ein Kleidungsstück befindet. Aber irgendwo muss der neu erworbene Kram ja auch hin. Deshalb habe ich mir überlegt, warum nicht eine Baumwolltasche nehmen und diese einfach so gestalten, wie sie einem gefällt, Umwelt geht uns schließlich alle etwas an? Gesagt, getan.



Nach langer Suche im Internet bin ich auf schöne bunte Baumwolltaschen von Westford Mill (W101) gestoßen. Diesen Beutel gibt es in super vielen Farben, da ist wirklich für jeden was dabei, und günstig sind die Taschen auch! Bestellt habe ich diese dann bei Foxxshirts, da es dort auch noch einen 5€ Gutschein gab. Perfekt also.

Ihr benötigt:
  • Baumwollbeutel
  • Buchklebefolie
  • Textilmalfarbe
  • Cutter
  • Unterlage
  • Pinsel
  • Vorlagen
  • Frischhaltefolie
  • Tesafilm
  • alte Zeitung
Anleitung:
  1. Zuerst nehmt ihr den Baumwollbeutel und wascht ihn einmal mit heißem Wasser aus, da in den Beuteln häufig Stoffe sind, durch welche die Farbe nicht gut aufgenommen werden kann. Zudem färben die Beutel anfangs meist auch ein wenig aus. Jetzt müsst ihr den Beutel erstmal trocknen lassen.
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr euch auf die Suche nach passenden Motiven machen. Nehmt was immer euch gefällt. Ich habe das Ganze dann in Word so bearbeitet, dass ich alles in der richtigen Größe hatte. Wenn ihr mit eurem Motiv und der Größe zufrieden seid, dann druckt das Ganze aus! Ihr könnt euch natürlich auch einen Zeichenblock nehmen und euer Motiv selbst gestalten. Wie es euch gefällt.
  3. Nun kommt die Buchklebefolie zum Einsatz. Legt sie auf eure ausgedruckten Motive und befestigt sie mit Tesafilm (das erleichtert die Arbeit). Nun müsst ihr alle dunklen Stellen eures Motives mit dem Cutter ausschneiden, sodass eine Schablone entsteht. Wenn ihr "Umrandungslinien habt, dann kann es sein, dass eure Schablone hinterher aus zwei Teilen besteht, die ihr passend zusammenkleben müsst.
  4. Wenn der Beutel getrocknet ist, müsst ihr ihn, wenn er sehr faltig ist zuerst einmal kurz Bügeln. Dann könnt ihr euch eure Schablone nehmen und sie auf den Beutel kleben. Drückt dabei alles gut fest, damit keine Farbe unter der Schablone durchlafen kann. Nun holt ihr euch eine alte Zeitung und wickelt diese in Frischhaltefolie ein und legt sie in den Beutel, damit die Farbe nicht auch auf der Rückseite des Beutels landet.
  5. Jetzt könnt ihr endlich zur Farbe greifen und vorsichtig an allen ausgeschnittenen Stellen Farbe auftragen. Wenn alle Stellen gut bedeckt sind, dann lasst die Farbe erst ein wenig trocknen bevor ihr die Schablone abzieht, damit ihr nichts verwischt.
  6. Wenn alles getrocknet ist bügelt ihr den BEutel erneut, damit die Farbe wirklich hält und dann bis 30°C waschbar ist.
Ich hoffe ihr habt alles verstanden und habt Spaß dabei euren Individuellen Beutel zu gestalten! Eignet sich übrigens auch hervorragend als Geschenk. Wenn ein Geschenk aus mehreren Teilen besteht kann man sich das Geschenkpapier sogar sparen und den Beutel als Verpackung benutzen. Solltet ihr zu Irgendwas Fragen haben, dann schreibt einfach einen Kommentar, ich antworte euch sobald ich kann. Viel Spaß!

Samstag, 5. April 2014

Burger-Brötchen

Das Wetter lässt es gar nicht anders zu: Die Grillsaison ist eröffnet. Und damit bei euch nicht nur Steaks und Würstchen auf dem Grill landen, habe ich hier eine kleine Abwechslung für euch! Auch für Partys sind diese Burger eine super Idee, man kann alles gut vorbereiten, und schmecken tut es wirklich jedem.
Zutaten:
  • 170ml Wasser
  • 1/2 Hefewürfel
  • 40g Margarine
  • 1 Ei
  • 430g Dinkelmehl (davon 50g Dinkel-Vollkornmehl)
  • 30g Zucker
  • 1 TL Salz
Zubereitung:
Zuerst löst ihr die Hefe in lauwarmem Wasser auf. Dann mischt ihr die Hefe nach und nach mit Margarine, Ei, Zucker und Mehl. Den Teig müsst ihr solange kneten, bis er schön glatt ist. Danach stellt ihr ihn für eine Stunde an einen warmen Ort zum Ruhen.
Nun müsst ihr den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte so einer Wurst formen, sodass es euch einfacher fällt ihn in acht gleichgroße Stücke zu teilen. nun macht ihr acht gleichgroße schöne Kugeln, ohne Falten, da diese beim Backen sonst auf gehen. Drückt die Kugeln ein wenig platt, sodass sie hinterher eine schöne Form und Größe haben. Dann lasst ihr die acht Kugeln zugedeckt nochmal für 30 Minuten ruhen.
Jetzt lasst ihr die Brötchen bei 180°C Ober- und Unterhitze für ca. 15 Minuten backen! Lasst die Brötchen zuerst ein wenig auskühlen und dann könnt ihr eure Burger gestalten wie ihr wollt.

Da noch zwei Brötchen übrig geblieben sind haben wir sie am nächsten Morgen noch zum Frühstück gegessen. Auch das war super lecker! Also bloß nichts im Müll landen lassen!