Montag, 9. Mai 2016

Das Wetter stimmt, Zeit um Sport zu treiben... mit der richtigen Motivationshilfe klappts

Seit  dem letzten Wochenende ist der Sommer jetzt endlich da! Wir hatten an meheren Tagen über 25°C und die kurzen Sachen konnten endlich wieder aus den Tiefen des Kleiderschranks geholt werden! 

Bei diesem Wetter finde ich hat man immer eine ganz besondere Lust raus zu gehen und aktiv zu werden! Aber bei mir bleiben die Pläne oft nur Pläne und es scheitert dann daran sich zu motivieren aktiv zu werden. Mein Freund J macht ziemlich viel Sport, was mich allein schon motiviert, denn ich komme mir neben ihm immer total faul und unsportlich vor!
Eine unserer Erkundungstouren durch Frankfurt
Aber allein das schlechte Gewissen ist bei mir oft noch nicht ausreichend um tatsächlich aktiv zu werden. Aber eine Fitness App hat mir den letzten Anstoß gegeben um wirklich aktiv zu werden. Gar nicht so einfach die passende App zu finden, denn in dem ganzen Fitness-App-Jungle ist es gar nicht so leicht die richtige für sich zu finden. Am bekanntesten sind wahrscheinlich Runtastic oder auch die Nike+ Running App. Aber ich muss sagen, am besten geällt mir einfach Strava. Die App ist vor sowohl unter den mehr oder weniger ambitionierten Radsportlern sehr beliebt als auch bei den Profisportlern, aber auch zum Laufen oder Schwimmen bietet die App ziemlich viel wie ich finde.
Strava App (Screenshot Strava iOS)
So, jetzt aber zurück warum mich die App unheimlich gut motiviert um Sport zu treiben. Bei Strava gibt es sogenannte Segmente. Also ein markierter Abschnitt auf der gelaufenen oder gefahrenen Strecke, auf der man sich mit allen anderen Strava Nutzern misst.
Am Ende jeder Aktivität wird einem dann angezeigt wie schnell man auf den einzelnen Segmenten war und wie viel schneller die anderen waren, oder natürlich auch langsamer...das kommt bei mir aber eigentlich nie vor ;-) Zum Glück werden die Segmente auch so bewertet, dass es für Männer und Frauen eine große aber auch unterschiedliche Bewertungen gibt, sodass das Ergebnis nicht ganz so niederschmetternd ist, sondern eher motiverend. Perfekt also für mich, die sich sonst immer eher schwer tut, um Joggen oder Fahrrad fahren zu gehen.
In einem News Feed werden einem dann auch die Aktivitäten von Freunden angeziegt, denen man Kudos geben kann um sich auch gegenseitig motivieren zu können.

Mein Freund wüsste jetzt noch ganz viele andere coole Funktionen von Strava, aber die Funktionen, die ich euch oben beschrieben habe, sind die für mich entscheidenden um wirklich Sport zu machen.

Seitdem ich Strava nutze steige ich inzwischen häufiger mal aufs Fahrrad oder zieh mir meine Joggingschuhe an. Für mich lohnt es sich also wirklich eine Lauf-App zu nutzen. Besonders cool sind auch die Statistiken. So kann man zum Beispiel sehen wie viel man gelaufen oder geradelt ist und wie viele Höhenmeter man in den Beinen hat.

Im August steht für mich der nächste Lauf an. Ich habe zwei Startplätze für einen Lauf in Frankfurt gewonnen und ich bin schon ganz aufgeregt wie es laufen wird. Im wahrsten Sinne des Wortes!

Könnt ihr euch auch immer so schwer zu Sport motivieren? Oder nutzt ihr auch eine App oder etwas anderes als Motiviationshilfe? Ich freue mich auf eure Berichte!


Mittwoch, 27. April 2016

Kurztrip nach Rom ... Zeit für Entschleunigung!

Oh man, in letzter Zeit ist so viel passiert, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll. Aber ich versuche es einfach Mal und werde euch heute von unserem Kurztrip nach Rom berichten. Denn mein Freund J und ich brauchten nach den Abgaben unserer Abschlussarbeiten an der Uni einfach Mal eine kurze Auszeit von allem. Denn wir haben die letzte Zeit ausschließlich am Schreibtisch verbracht und mussten einfach mal etwas anderes sehen. Somit war es Zeit für einen Städtetrip oder auch Zeit für Rom! Neudeutsch könnte man auch sagen: Zeit für Entschleunigung!

Also machten wir uns auf die Suche, denn es war Freitag und am darauffolgenden Montag sollte es auch schon losgehen. Also alles ziemlich spontan. Nach einem kurzen Zwischenstopp im Reisebüro ist uns klar geworden, dass es nicht sehr leicht werden wird einen günstigen Urlab so schnell zu buchen, also machten wir uns wieder auf den Heimweg und beschlossen zu Hause das Internet zu durchforsten. Wir suchten nach verschiedenen Zielen für einen Städtetrip, denn wir hatten nur 4 Tage Zeit für den Urlaub, also die perfekte Länge für einen Städtetrip.

Petersdom bei Nacht
Nach ein paar Suchanfragen stand dann relativ schnell fest, dass es nach Rom gehen sollte, denn die Flüge waren günstig. Wir entschieden uns nur mit Handgepäck zu reisen und so konnten wir über Ryanair günstige und zeitlich gute Hin- und Rückflüge finden. Allerdings mussten wir beide Flüge und das Hotel einzeln buchen. Ziemlich aufregend, da wir doch ein wenig Sorge hatten, dass am Ende etwas nicht mehr verfügbar ist. Es ist aber alles gut gegangen und auch das Hotel war schnell gebucht, aber dazu später mehr.

Los ging es also morgens um 7:05 Uhr von Weeze Richtung Rom. Nach nur 2 Stunden landeten wir dann dort bei wunderschönem Wetter und frühsommerlichen Temperaturen! Traumhaft, denn vom grauen Wetter in Deutschland hatten wir wirklich genug. Mit dem Transferbus von Terravision ging es dann auch schon zum Hauptbahnhof Termini in Rom (3€ p.P., wenn man auch den Roma Pass kauft). Da wir den Roma Pass schon am Flughafen gekauft haben konnten wir dann sofort weiter mit der Metro bis zu unserem Hotel fahren.

Wir haben uns für das kleine Hotel "Relais Clivo Vaticano" mit nur 5 Zimmern in direkter Nähe zum Vatikan entschieden. Es lag wirklich sehr ruhig an dem ersten Hügel, der sieben, auf welchen Rom erbaut worden ist. Das Hotel ähnelt einer Stadtvilla und verfügt über einen idyllischen Garten mit Whirlpool und mehreren Terrassen. Ein schöneres Hotel hätten wir uns nicht vorstellen können. Der Frühstücksraum ist ein Wintergarten, von dem aus man nicht nur einen wunderschönen Blick hat, sondern auch schon morgens einen Blick auf den gepflegten Garten hat. Die Zimmer sind sehr stilvoll und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Alle Zimmer im Hotel sind unterschiedlich gestaltet und wir können dieses Hotel nur empfehlen.
Der Weg zum Hotel

Der Garten des Hotels

Der Eingang des Hotels

Unser Zimmer mit Terrassentür und Zitronenbaum. Im Wintergarten (links) befindet sich der Frühstücksraum.

Zum Anbeißen! Unser Zitronenbaum.

Nach einer kurzen Pause im Hotel ging es dann auch schon fußläufig Richtung Petersdom und Petersplatz, welche man in kurzer Zeit erreicht. Zum Petersdom selbst gibt es nicht viel zu sagen. Schön, riesig, imposant! Ich werde mich zu den einzelnen Stationen unserer Romreise kurz fassen, denn schließlich sind die meisten von uns besuchten Orte sehr bekannt und ich denke die Bilder sprechen für sich.


Petersplatz





Das Colosseum ist wirklich beeindruckend! So riesig. Leider ist es mir schwer gefallen sich das Colosseum wie damals, gefüllt mit Menschenmassen vorzustellen. Kaum vorstellbar, dass dort ca. 70.000 Menschen reingepasst haben sollen, wenn in modernen Stadien heutzutage, wie z.B. in Dortmund ca. 80.000 Zuschauer herein passen.












Die spanische Treppe war leider gesperrt als wir in Rom waren. Dennoch war der Ausblick von oben wunderschön. Vor allem während der Dämmerung.

Aussicht von der spanischen Treppe


 
Aussicht über Rom oberhalb der spanischen Treppe.





Am Trevi Brunnen ist immer viel los. Seine Größe ist beeindruckend. Abends ist der Brunnen sehr schön beleuchtet und sicherlich einen Besuch wert.

Trevi Brunnen am Tag
Trevi Brunnen am Abend

Das Forum Romanum ist ziemlich groß und man sollte ausreichend Zeit mitbringen, wenn man wirklich alles erkunden will. Ansonsten ist es dort ziemlich warm und es gibt nur wenig Schattenplätze, also sollte man sich am besten eine Kopfbedeckung, ordentlich Sonnencreme und ausreichend Wasser mitnehmen. Wir waren zum Glück im April dort, sodass wir uns über die frühsommerlichen Temperaturen gefreut haben.








Wir waren Mittwochs in den Vatikanischen Museen und das war anscheinend auch eine gute Idee, denn wir mussten nicht anstehen und konnten sofort hereingehen. An anderen Wochentagen war es hier immer sehr voll und die Schlange ging bestimmt 200m weit. Wer einen Studentenausweis hat sollte ihn auf jeden Fall mitnehmen, denn hier spart man ganze 8 Euro (normaler Eintritt: 16€).




Die Kuppel des Peterdoms ist ebenso beeindruckend wie der Petersdom an sich. Erst wenn man oben ist wird einem bewusst wie imposant diese Kuppel ist und man bekommt einen ganz anderen Blick in den Dom hinein. Wenn man die Treppen noch weiter hoch geht gelangt man auf eine Aussichtsplattform von der aus man einen Blick über ganz Rom, den Vatikan und den Petersplatz hat. Wer keine Höhenangst hat sollte dies auf jeden Fall machen. Allein der Aufgang auf die Kuppel ist bereits nichts für schwache Nerven. Das Treppenhaus ist sehr schmal und der Form der Kuppel angepasst und somit ziemlich schief. Auch Schlösser konnte man finden, die uns sofort an Köln erinnert haben.

 



Roms kleine und gemütliche Gassen mit vielen kleinen Plätzen, Cafés, Brunnen und Co. sind einmalig. Diese Gassen geben Rom dieses ganz besondere Flair. Überall sitzen Leute draußen, Künstler haben ihre Ateliers an den Straßen und es gibt jede Menge Eisdielen. Eis essen in Rom bedeutet allerdings etwas anderes als zu Hause, was man wirklich wissen sollte. Man bestellt keine Kugeln, die man einzeln bezahlt, sondern "Größen". Daraufhin kann man sich seine Sorten, die man in dieser Größe haben will aussuchen, welche dann mit einem Spachtel portioniert werden. Die kleinste Größe kostet meist 2 €. Ist allerdings viel größer als 2 Kugeln Eis bei uns. Sehr empfehlen können wir die Eisdiele Frigidarium (Via del Governo Vecchio, 112, 00186 Roma). Vor allem das Himbeereis und das Schokoladeneis waren der Wahnsinn.

Gasse in Rom


Abends sind wir immer Essen gegangen. Dazu waren wir meist in Trastevere. Ein Stadtteil voller Restaurants und Cafés. Wir waren vor allem von dem Restaurant "Osteria Numero 6" (Via Garibaldi, 60, 00153 Roma) begeistert. Dort war das Personal sehr zuvorkommend und es gab sogar Bruschetta als Vorspeise gratis. Ansonsten haben wir oft die Erfahrung machen müssen, dass das Personal in Restaurants oft sehr wortkarg war und zudem auch total schlecht gelaunt. Anscheinend haben sie auch so ausreichend Kunden, dass die Freundlichkeit nicht so wichtig zu sein scheint.



Am letzten Tag haben wir uns das Pantheon angeguckt. Beeindruckend, denn die Kuppel ist größer als die des Peterdoms und ein architektonisches Meisterwerk, denn sie wird von unten nach oben immer dünner. Im unteren Teil ist sie noch mehrere Meter dick, wohingegn sie oben nur noch einen Meter dick ist. Ebenfalls sehr interessant ist das Loch in der Kuppel. Bei Regen soll dies wohl besonders schön aussehen, wenn der Regen durch das Loch fällt.

Kuppel des Pantheons

Pantheon in Rom
Nach wundervollen vier Tagen ging es dann mit dem Bus von Terravision wieder zurück zum Flughafen. Leider musste ich dort feststellen, dass mein Gepäck inkl. Reisepass, Boardingpässen und Portemonnaie noch am Hauptbahnhof aus dem Gepäckraum des Busses gekalut worden ist. Wirklich ärgerlich, da wir 4 Tage sehr gut auf unser Hab und Gut aufgepasst haben. Daher meine Empfehlung: Nehmt euer Gepäck einfach mit IN den Bus.

Zum Glück hat das Aufgaben einer Anzeige bei der Polizei am Flughafen nicht zu lange gedauert und ich konnte trotz fehlenden Ausweises mit zurück nach Deutschland fliegen. Enttäuscht war ich dennoch sehr, da ich jetzt leider auf viele meiner Lieblingskleidung verzichten muss und mich der Neukauf jede Menge Geld kosten wird.

Wart ihr auch schon Mal in Rom und habt ihr dort auch schon Mal Erfahrungen mit Dieben machen müssen? Ich freue mich schon auf eure Berichte. Vielleicht habt ihr noch den ein oder anderen Tipp für uns, was wir uns dort beim nächsten Mal auf jeden Fall angucken müssen?